Nabi tidaklah meninggalkan warisan, semuanya dijadikan shadaqah
Imam Buchari : 3913
حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ بُكَيْرٍ حَدَّثَنَا اللَّيْثُ عَنْ عُقَيْلٍ عَنْ ابْنِ شِهَابٍ عَنْ عُرْوَةَ عَنْ عَائِشَةَ أَنَّ فَاطِمَةَ عَلَيْهَا السَّلَام بِنْتَ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ أَرْسَلَتْ إِلَى أَبِي بَكْرٍ تَسْأَلُهُ مِيرَاثَهَا مِنْ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ مِمَّا أَفَاءَ اللَّهُ عَلَيْهِ بِالْمَدِينَةِ وَفَدَكٍ وَمَا بَقِيَ مِنْ خُمُسِ خَيْبَرَ فَقَالَ أَبُو بَكْرٍ إِنَّ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ لَا نُورَثُ مَا تَرَكْنَا صَدَقَةٌ إِنَّمَا يَأْكُلُ آلُ مُحَمَّدٍ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فِي هَذَا الْمَالِ وَإِنِّي وَاللَّهِ لَا أُغَيِّرُ شَيْئًا مِنْ صَدَقَةِ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ عَنْ حَالِهَا الَّتِي كَانَ عَلَيْهَا فِي عَهْدِ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ وَلَأَعْمَلَنَّ فِيهَا بِمَا عَمِلَ بِهِ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَأَبَى أَبُو بَكْرٍ أَنْ يَدْفَعَ إِلَى فَاطِمَةَ مِنْهَا شَيْئًا فَوَجَدَتْ فَاطِمَةُ عَلَى أَبِي بَكْرٍ فِي ذَلِكَ فَهَجَرَتْهُ فَلَمْ تُكَلِّمْهُ حَتَّى تُوُفِّيَتْ وَعَاشَتْ بَعْدَ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ سِتَّةَ أَشْهُرٍ فَلَمَّا تُوُفِّيَتْ دَفَنَهَا زَوْجُهَا عَلِيٌّ لَيْلًا وَلَمْ يُؤْذِنْ بِهَا أَبَا بَكْرٍ وَصَلَّى عَلَيْهَا وَكَانَ لِعَلِيٍّ مِنْ النَّاسِ وَجْهٌ حَيَاةَ فَاطِمَةَ فَلَمَّا تُوُفِّيَتْ اسْتَنْكَرَ عَلِيٌّ وُجُوهَ النَّاسِ فَالْتَمَسَ مُصَالَحَةَ أَبِي بَكْرٍ وَمُبَايَعَتَهُ وَلَمْ يَكُنْ يُبَايِعُ تِلْكَ الْأَشْهُرَ فَأَرْسَلَ إِلَى أَبِي بَكْرٍ أَنْ ائْتِنَا وَلَا يَأْتِنَا أَحَدٌ مَعَكَ كَرَاهِيَةً لِمَحْضَرِ عُمَرَ فَقَالَ عُمَرُ لَا وَاللَّهِ لَا تَدْخُلُ عَلَيْهِمْ وَحْدَكَ فَقَالَ أَبُو بَكْرٍ وَمَا عَسَيْتَهُمْ أَنْ يَفْعَلُوا بِي وَاللَّهِ لآتِيَنَّهُمْ فَدَخَلَ عَلَيْهِمْ أَبُو بَكْرٍ فَتَشَهَّدَ عَلِيٌّ فَقَالَ إِنَّا قَدْ عَرَفْنَا فَضْلَكَ وَمَا أَعْطَاكَ اللَّهُ وَلَمْ نَنْفَسْ عَلَيْكَ خَيْرًا سَاقَهُ اللَّهُ إِلَيْكَ وَلَكِنَّكَ اسْتَبْدَدْتَ عَلَيْنَا بِالْأَمْرِ وَكُنَّا نَرَى لِقَرَابَتِنَا مِنْ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ نَصِيبًا حَتَّى فَاضَتْ عَيْنَا أَبِي بَكْرٍ فَلَمَّا تَكَلَّمَ أَبُو بَكْرٍ قَالَ وَالَّذِي نَفْسِي بِيَدِهِ لَقَرَابَةُ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ أَحَبُّ إِلَيَّ أَنْ أَصِلَ مِنْ قَرَابَتِي وَأَمَّا الَّذِي شَجَرَ بَيْنِي وَبَيْنَكُمْ مِنْ هَذِهِ الْأَمْوَالِ فَلَمْ آلُ فِيهَا عَنْ الْخَيْرِ وَلَمْ أَتْرُكْ أَمْرًا رَأَيْتُ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ يَصْنَعُهُ فِيهَا إِلَّا صَنَعْتُهُ فَقَالَ عَلِيٌّ لِأَبِي بَكْرٍ مَوْعِدُكَ الْعَشِيَّةَ لِلْبَيْعَةِ فَلَمَّا صَلَّى أَبُو بَكْرٍ الظُّهْرَ رَقِيَ عَلَى الْمِنْبَرِ فَتَشَهَّدَ وَذَكَرَ شَأْنَ عَلِيٍّ وَتَخَلُّفَهُ عَنْ الْبَيْعَةِ وَعُذْرَهُ بِالَّذِي اعْتَذَرَ إِلَيْهِ ثُمَّ اسْتَغْفَرَ وَتَشَهَّدَ عَلِيٌّ فَعَظَّمَ حَقَّ أَبِي بَكْرٍ وَحَدَّثَ أَنَّهُ لَمْ يَحْمِلْهُ عَلَى الَّذِي صَنَعَ نَفَاسَةً عَلَى أَبِي بَكْرٍ وَلَا إِنْكَارًا لِلَّذِي فَضَّلَهُ اللَّهُ بِهِ وَلَكِنَّا نَرَى لَنَا فِي هَذَا الْأَمْرِ نَصِيبًا فَاسْتَبَدَّ عَلَيْنَا فَوَجَدْنَا فِي أَنْفُسِنَا فَسُرَّ بِذَلِكَ الْمُسْلِمُونَ وَقَالُوا أَصَبْتَ وَكَانَ الْمُسْلِمُونَ إِلَى عَلِيٍّ قَرِيبًا حِينَ رَاجَعَ الْأَمْرَ الْمَعْرُوفَ
Hat uns [Yahya bin Bukair] berichtet; Uns [Al Laits] wurde von [Uqail] von [Ibn Shihab] von [Urwah] von [Aisyah] berichtet, dass Fatima Alaihas Salam bint Nabi sallallaahu 'alaihi wasallam einen Boten zu [Abu Bakr] sandte, um ihn um sein Erbe von Rasulullah sallallaahu 'alaihi wasallam zu bitten, und zwar um sein Erbe aus dem Fai-Besitz, den Allah ihm in Medina und Fadak gegeben hatte, sowie um das verbleibende Fünftel der Ghanimah von Chaibar. So sagte Abu Bakr: Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte einst: „Wir erben nichts, alles, was wir hinterlassen, ist Almosen. Nur die Familie des Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm) isst von diesem Vermögen. Und bei Allah, ich werde die Almosen des Propheten (Friede sei mit ihm) nicht im Geringsten verändern, so wie er sie zu Lebzeiten des Propheten (Friede sei mit ihm) verwaltet hat, und ich werde sie so verwalten, wie der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sie verwaltet hat.“ Abu Bakr zögerte daher, Fatima etwas zu geben, woraufhin Fatima emotional auf ihn reagierte. Schließlich ignorierte sie Abu Bakr und sprach kein Wort mehr mit ihm bis zu seinem Tod. Er lebte noch sechs Monate nach dem Tod des Propheten (Friede sei mit ihm). Aja Ibnuya berichtet, dass Ali nach Fatimas Tod den Respekt seiner Freunde ihm gegenüber verweigerte und eher geneigt war, Frieden mit Abu Bakr zu schließen und … Er leistete ihm Treue, obwohl er selbst in jenen Monaten keinen Treueeid geleistet hatte. Daraufhin sandte Ali einen Boten mit der Hauptbotschaft: „Kommt zu uns und lasst niemanden zurück!“ So sprach Ali, vielleicht würde auch Umar anwesend sein. Doch Umar sagte: „Nein, um Allahs willen, trefft sie nicht allein!“ Abu Bakr erwiderte: „Du weißt nicht, was sie mir antun werden. Bei Allah, ich werde ihnen entgegentreten.“ Abu Bakr traf sich mit ihnen. Ali sprach das Glaubensbekenntnis (Schahada) und sagte: „Wir kennen eure Tugenden und wissen, was Allah euch gegeben hat. Wir beneiden euch nicht um das Gute, das Allah euch geschenkt hat. Doch anscheinend wendet ihr nur eure eigene Logik an, um uns zu behandeln. Wir haben eine Meinung: Aufgrund unserer engen Verwandtschaft mit dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) sollte uns ein Anteil zustehen.“ Daraufhin traten Abu Bakr Tränen in die Augen. Abu Bakr sprach weiter: „Die Verwandtschaft mit dem Gesandten Allahs ist mir lieber als meine eigene. Was den Streit zwischen uns um dieses Vermögen betrifft: Ich verleugne niemals das Gute. Ich lasse nichts aus, was ich den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) tun sah, sondern tue es auch.“ Dann sagte Ali zu Abu Bakr: „Heute Nachmittag ist der Zeitpunkt für den Treueeid.“ Nachdem Abu Bakr das Mittagsgebet (Dhuhr) beendet hatte, bestieg er die Kanzel, sprach die Schahada und erklärte die Angelegenheit um Ali, dessen Nichtteilnahme am Treueeid und die Gründe dafür. Dann bat er um Vergebung. Ali bezeugte daraufhin seine Unschuld und erklärte die Bedeutung von Abu Bakrs Rechten. Er sagte, sein Handeln habe ihn weder zu Neid auf Abu Bakr veranlasst, noch habe er die Tugend, die Allah Abu Bakr verliehen hatte, geleugnet. Vielmehr seien sie der Ansicht gewesen, dass sie berechtigt gewesen seien, ihre Meinung zu dieser Angelegenheit (der Erbschaft) zu äußern. Abu Bakr habe jedoch offenbar nach seiner eigenen Logik gehandelt, was sie emotional berührt habe. Die Muslime waren mit Alis Aussage zufrieden und sagten: „Du hast Recht.“ So näherten sich die Muslime Ali an, als dieser die Situation wieder normalisierte.
Bestätigende Hadithe :
Imam Ahmad : 9, 25, 52, 55, 167, 315, 318, 330, 399, 1319, 1332, 1468, 1570, 1685, 1686, 9593, 17730, 23047, 23902, 23972, 24344, 24362, 25059
Imam Buchari : 2534, 2661, 2696, 2862, 2863, 2867, 3435, 3729, 3730, 3913, 4102, 4939, 6230, 6231, 6233, 6761
Imam Muslim : 3087, 3302, 3303, 3304, 3305, 3306, 3307
Imam Abu Dawud : 2479, 2574, 2578, 2584
Imam Tirmidzi : 1535
Imam Nasa'i : 3538, 3539, 3540, 3562, 3563, 3564, 4072, 4079
Imam Ibnu Majah : 2685
Imam Malik : 1577