Imam Ahmad : 16221
حَدَّثَنَا أَبُو النَّضْرِ حَدَّثَنَا حَرِيزٌ عَنْ يَزِيدَ بْنِ صُلَيْحٍ عَنْ ذِي مِخْمَرٍ وَكَانَ رَجُلًا مِنْ الْحَبَشَةِ يَخْدُمُ النَّبِيَّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ كُنَّا مَعَهُ فِي سَفَرٍ فَأَسْرَعَ السَّيْرَ حِينَ انْصَرَفَ وَكَانَ يَفْعَلُ ذَلِكَ لِقِلَّةِ الزَّادِ فَقَالَ لَهُ قَائِلٌ يَا رَسُولَ اللَّهِ قَدْ انْقَطَعَ النَّاسُ وَرَاءَكَ فَحَبَسَ وَحَبَسَ النَّاسُ مَعَهُ حَتَّى تَكَامَلُوا إِلَيْهِ فَقَالَ لَهُمْ هَلْ لَكُمْ أَنْ نَهْجَعَ هَجْعَةً أَوْ قَالَ لَهُ قَائِلٌ فَنَزَلَ وَنَزَلُوا فَقَالَ مَنْ يَكْلَؤُنَا اللَّيْلَةَ فَقُلْتُ أَنَا جَعَلَنِي اللَّهُ فِدَاءَكَ فَأَعْطَانِي خِطَامَ نَاقَتِهِ فَقَالَ هَاكَ لَا تَكُونُنَّ لُكَعَ قَالَ فَأَخَذْتُ بِخِطَامِ نَاقَةِ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ وَبِخِطَامِ نَاقَتِي فَتَنَحَّيْتُ غَيْرَ بَعِيدٍ فَخَلَّيْتُ سَبِيلَهُمَا يَرْعَيَانِ فَإِنِّي كَذَاكَ أَنْظُرُ إِلَيْهِمَا حَتَّى أَخَذَنِي النَّوْمُ فَلَمْ أَشْعُرْ بِشَيْءٍ حَتَّى وَجَدْتُ حَرَّ الشَّمْسِ عَلَى وَجْهِي فَاسْتَيْقَظْتُ فَنَظَرْتُ يَمِينًا وَشِمَالًا فَإِذَا أَنَا بِالرَّاحِلَتَيْنِ مِنِّي غَيْرُ بَعِيدٍ فَأَخَذْتُ بِخِطَامِ نَاقَةِ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ وَبِخِطَامِ نَاقَتِي فَأَتَيْتُ أَدْنَى الْقَوْمِ فَأَيْقَظْتُهُ فَقُلْتُ لَهُ أَصَلَّيْتُمْ قَالَ لَا فَأَيْقَظَ النَّاسُ بَعْضُهُمْ بَعْضًا حَتَّى اسْتَيْقَظَ النَّبِيُّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَقَالَ يَا بِلَالُ هَلْ لِي فِي الْمِيضَأَةِ يَعْنِي الْإِدَاوَةَ قَالَ نَعَمْ جَعَلَنِي اللَّهُ فِدَاءَكَ فَأَتَاهُ بِوَضُوءٍ فَتَوَضَّأَ لَمْ يَلُتَّ مِنْهُ التُّرَابَ فَأَمَرَ بِلَالًا فَأَذَّنَ ثُمَّ قَامَ النَّبِيُّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَصَلَّى الرَّكْعَتَيْنِ قَبْلَ الصُّبْحِ وَهُوَ غَيْرُ عَجِلٍ ثُمَّ أَمَرَهُ فَأَقَامَ الصَّلَاةَ فَصَلَّى وَهُوَ غَيْرُ عَجِلٍ فَقَالَ لَهُ قَائِلٌ يَا نَبِيَّ اللَّهِ أَفْرَطْنَا قَالَ لَا قَبَضَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ أَرْوَاحَنَا وَقَدْ رَدَّهَا إِلَيْنَا وَقَدْ صَلَّيْنَا
Abu Nadlr hat uns von Yazid bin Shulaih von Dzi Mihmar berichtet, dass dieser ein Mann aus dem Stamm der Habsiya war, der einst dem Propheten (Friede sei mit ihm) diente. Er sagte: „Wir waren einmal mit ihm auf einer Reise. Er ging schnell, weil es an Proviant mangelte. Da rief jemand: ‚O Gesandter Allahs, die Leute sind weit hinter dir!‘ Daraufhin hielt er an und bat andere, ihm zu folgen, bis alle seine Gefährten beisammen waren.“ Er fragte sie: „Solltet ihr nicht ein wenig schlafen?“ – oder so ähnlich sagte jemand zu ihm. Dann hielt er an, und sie folgten ihm. Er fragte: „Wer kümmert sich heute Nacht um uns?“ Ich antwortete: „Ich, möge Allah mich zu deinem Lösegeld machen.“ Da gab er mir die Zügel seines Kamels und sagte: „Das und sei nicht dumm.“ (Dzi Mihmar Al Habasyi (möge Allah mit ihm zufrieden sein)) berichtete: Dann übernahm ich die Zügel meines Kamels, trat ein Stück zur Seite und ließ die beiden Kamele frei. Ich beobachtete sie, bis ich einschlief und die Wärme der Sonne auf meinem Gesicht spürte. Als ich erwachte, blickte ich nach rechts und links und sah, dass ich mich zwischen meinen beiden Reittieren befand, die nicht weit von mir entfernt waren. Ich nahm das Kamel des Propheten (Friede sei mit ihm) zu meinem und ging zu dem Menschen, der mir am nächsten stand. Ich weckte ihn und fragte: „Hast du gebetet?“ Er antwortete: „Noch nicht.“ Daraufhin weckten sich die Menschen gegenseitig. Schließlich erwachte der Prophet (Friede sei mit ihm) und fragte: „O Bilal, gibt es Wasser für die Waschung?“ Er antwortete: „Ja, möge Allah mich zu deinem Gefangenen machen.“ Dann brachte er ihm Waschwasser, und er vollzog die Waschung, ohne es mit Erde zu vermischen. Anschließend befahl er Bilal, sofort zum Gebet zu rufen. Der Prophet (Friede sei mit ihm) stand auf und betete zwei Rak'ahs vor der Morgendämmerung in aller Ruhe. Er befahl Bilal, den Gebetsruf (Iqama) eilig auszusprechen. Da fragte jemand: „O Nabiyullah, heißt das, wir haben das Gebet als selbstverständlich angesehen?“ Er antwortete: „Nein, denn Allah, der Erhabene, hat unsere Seelen genommen, und Er ist es, der sie uns zurückgeben wird, und wir haben gebetet.“