Imam Malik : 997
حَدَّثَنِي مَالِك عَنْ ابْنِ شِهَابٍ أَنَّهُ بَلَغَهُأَنَّ نِسَاءً كُنَّ فِي عَهْدِ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ يُسْلِمْنَ بِأَرْضِهِنَّ وَهُنَّ غَيْرُ مُهَاجِرَاتٍ وَأَزْوَاجُهُنَّ حِينَ أَسْلَمْنَ كُفَّارٌ مِنْهُنَّ بِنْتُ الْوَلِيدِ بْنِ الْمُغِيرَةِ وَكَانَتْ تَحْتَ صَفْوَانَ بْنِ أُمَيَّةَ فَأَسْلَمَتْ يَوْمَ الْفَتْحِ وَهَرَبَ زَوْجُهَا صَفْوَانُ بْنُ أُمَيَّةَ مِنْ الْإِسْلَامِ فَبَعَثَ إِلَيْهِ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ ابْنَ عَمِّهِ وَهْبَ بْنَ عُمَيْرٍ بِرِدَاءِ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ أَمَانًا لِصَفْوَانَ بْنِ أُمَيَّةَ وَدَعَاهُ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ إِلَى الْإِسْلَامِ وَأَنْ يَقْدَمَ عَلَيْهِ فَإِنْ رَضِيَ أَمْرًا قَبِلَهُ وَإِلَّا سَيَّرَهُ شَهْرَيْنِ فَلَمَّا قَدِمَ صَفْوَانُ عَلَى رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ بِرِدَائِهِ نَادَاهُ عَلَى رُءُوسِ النَّاسِ فَقَالَ يَا مُحَمَّدُ إِنَّ هَذَا وَهْبَ بْنَ عُمَيْرٍ جَاءَنِي بِرِدَائِكَ وَزَعَمَ أَنَّكَ دَعَوْتَنِي إِلَى الْقُدُومِ عَلَيْكَ فَإِنْ رَضِيتُ أَمْرًا قَبِلْتُهُ وَإِلَّا سَيَّرْتَنِي شَهْرَيْنِ فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ انْزِلْ أَبَا وَهْبٍ فَقَالَ لَا وَاللَّهِ لَا أَنْزِلُ حَتَّى تُبَيِّنَ لِي فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ بَلْ لَكَ تَسِيرُ أَرْبَعَةَ أَشْهُرٍ فَخَرَجَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قِبَلَ هَوَازِنَ بِحُنَيْنٍ فَأَرْسَلَ إِلَى صَفْوَانَ بْنِ أُمَيَّةَ يَسْتَعِيرُهُ أَدَاةً وَسِلَاحًا عِنْدَهُ فَقَالَ صَفْوَانُ أَطَوْعًا أَمْ كَرْهًا فَقَالَ بَلْ طَوْعًا فَأَعَارَهُ الْأَدَاةَ وَالسِّلَاحَ الَّذِي عِنْدَهُ ثُمَّ خَرَجَ صَفْوَانُ مَعَ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ وَهُوَ كَافِرٌ فَشَهِدَ حُنَيْنًا وَالطَّائِفَ وَهُوَ كَافِرٌ وَامْرَأَتُهُ مُسْلِمَةٌ وَلَمْ يُفَرِّقْ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ بَيْنَهُ وَبَيْنَ امْرَأَتِهِ حَتَّى أَسْلَمَ صَفْوَانُ وَاسْتَقَرَّتْ عِنْدَهُ امْرَأَتُهُ بِذَلِكَ النِّكَاحِو حَدَّثَنِي عَنْ مَالِك عَنْ ابْنِ شِهَابٍ أَنَّهُ قَالَ كَانَ بَيْنَ إِسْلَامِ صَفْوَانَ وَبَيْنَ إِسْلَامِ امْرَأَتِهِ نَحْوٌ مِنْ شَهْرَيْنِ قَالَ ابْنُ شِهَابٍ وَلَمْ يَبْلُغْنَا أَنَّ امْرَأَةً هَاجَرَتْ إِلَى اللَّهِ وَرَسُولِهِ وَزَوْجُهَا كَافِرٌ مُقِيمٌ بِدَارِ الْكُفْرِ إِلَّا فَرَّقَتْ هِجْرَتُهَا بَيْنَهَا وَبَيْنَ زَوْجِهَا إِلَّا أَنْ يَقْدَمَ زَوْجُهَا مُهَاجِرًا قَبْلَ أَنْ تَنْقَضِيَ عِدَّتُهَا
Malik berichtete mir von Ibn Shihab, dass Frauen zur Zeit des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) in ihrer Heimat zum Islam konvertierten und nicht zu denen gehörten, die auswanderten. Als sie konvertierten, waren ihre Ehemänner noch Ungläubige. Unter ihnen war die Tochter von Al-Walid ibn Mughirah. Sie war mit Shafwan ibn Umayya verheiratet und konvertierte zur Zeit der Fathu-Mekka-Initiation zum Islam, während ihr Mann, Shafwan ibn Umayya, nicht konvertieren wollte. Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sandte seinen Neffen Wahab ibn Umair mit dem Schal des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) zu ihm, um Shafwan ibn Umayya zu schützen. Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) lud ihn daraufhin ein, zum Islam zu konvertieren, und bat ihn um ein persönliches Treffen. Wenn er zustimmt, wird er es annehmen; wenn nicht, gewährt er ihm zwei Monate.“ Als Shafwan mit seinem Schal vor dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) stand, rief er ihn vor den Anwesenden an und sagte: „O Muhammad, Wahab ibn Umair ist mit deinem Schal zu mir gekommen und hat mir mitgeteilt, dass du ihn zu dir gerufen hast. Wenn ich damit einverstanden bin, werde ich es annehmen.“ „Wenn nicht, gewährst du dann eine zweimonatige Suspendierung?“, fragte der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) und sagte: „O Abu Wahhab, steig ab.“ Er antwortete: „Nein, bei Allah, ich steige nicht ab, bis du es mir erklärst.“ Daraufhin sagte der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm): „Selbst deine Suspendierung beträgt vier Monate.“ Anschließend begab sich der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) zu Hawazin in die Gegend von Hunain. Er sandte einen Boten zu Shafwan ibn Umayya, um sich dessen Kriegsausrüstung und Waffen zu leihen. Shafwan fragte: „Unter Zwang oder mit Zustimmung?“ Er antwortete: „Freiwillig.“ Daraufhin lieh ihm Shafwan seine Kriegsausrüstung und Waffen. Anschließend reiste Shafwan mit dem Propheten (Friede sei mit ihm), obwohl dieser noch Ungläubiger war. Er nahm an den Kriegen von Hunain und Ta'if teil. Zu jener Zeit war er noch Ungläubiger, während seine Frau bereits zum Islam konvertiert war. Doch der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) trennte ihn und seine Frau erst, nachdem Shafwan zum Islam konvertiert war und seine Frau ihn weiterhin in ihrer alten Ehe anerkannte. Malik berichtete mir, dass Ibn Shihab sagte: „Der zeitliche Abstand zwischen Shafwans und seiner Frau Konversion zum Islam betrug etwa zwei Monate.“ Ibn Shihab sagte weiter: „Uns ist keine Nachricht überliefert, wonach die Auswanderung einer Frau zu Allah und Seinem Gesandten, während ihr Mann noch Ungläubiger ist und sich im Darul Kufr aufhält, eine Trennung zwischen ihr und ihrem Mann zur Folge hätte, es sei denn, der Mann wandert vor Ablauf der Wartezeit (Idda) seiner Frau aus.“