Imam Tirmidzi : 1064
حَدَّثَنَا مَحْمُودُ بْنُ غَيْلَانَ حَدَّثَنَا زَيْدُ بْنُ الْحُبَابِ حَدَّثَنَا سُفْيَانُ عَنْ مَنْصُورٍ عَنْ إِبْرَاهِيمَ عَنْ عَلْقَمَةَ عَنْ ابْنِ مَسْعُودٍأَنَّهُ سُئِلَ عَنْ رَجُلٍ تَزَوَّجَ امْرَأَةً وَلَمْ يَفْرِضْ لَهَا صَدَاقًا وَلَمْ يَدْخُلْ بِهَا حَتَّى مَاتَ فَقَالَ ابْنُ مَسْعُودٍ لَهَا مِثْلُ صَدَاقِ نِسَائِهَا لَا وَكْسَ وَلَا شَطَطَ وَعَلَيْهَا الْعِدَّةُ وَلَهَا الْمِيرَاثُ فَقَامَ مَعْقِلُ بْنُ سِنَانٍ الْأَشْجَعِيُّ فَقَالَ قَضَى رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فِي بِرْوَعَ بِنْتِ وَاشِقٍ امْرَأَةٍ مِنَّا مِثْلَ الَّذِي قَضَيْتَ فَفَرِحَ بِهَا ابْنُ مَسْعُودٍقَالَ وَفِي الْبَاب عَنْ الْجَرَّاحِ حَدَّثَنَا الْحَسَنُ بْنُ عَلِيٍّ الْخَلَّالُ حَدَّثَنَا يَزِيدُ بْنُ هَارُونَ وَعَبْدُ الرَّزَّاقِ كِلَاهُمَا عَنْ سُفْيَانَ عَنْ مَنْصُورٍ نَحْوَهُ قَالَ أَبُو عِيسَى حَدِيثُ ابْنِ مَسْعُودٍ حَدِيثٌ حَسَنٌ صَحِيحٌ وَقَدْ رُوِيَ عَنْهُ مِنْ غَيْرِ وَجْهٍ وَالْعَمَلُ عَلَى هَذَا عِنْدَ بَعْضِ أَهْلِ الْعِلْمِ مِنْ أَصْحَابِ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ وَغَيْرِهِمْ وَبِهِ يَقُولُ الثَّوْرِيُّ وَأَحْمَدُ وَإِسْحَقُ و قَالَ بَعْضُ أَهْلِ الْعِلْمِ مِنْ أَصْحَابِ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ مِنْهُمْ عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ وَزَيْدُ بْنُ ثَابِتٍ وَابْنُ عَبَّاسٍ وَابْنُ عُمَرَ إِذَا تَزَوَّجَ الرَّجُلُ الْمَرْأَةَ وَلَمْ يَدْخُلْ بِهَا وَلَمْ يَفْرِضْ لَهَا صَدَاقًا حَتَّى مَاتَ قَالُوا لَهَا الْمِيرَاثُ وَلَا صَدَاقَ لَهَا وَعَلَيْهَا الْعِدَّةُ وَهُوَ قَوْلُ الشَّافِعِيِّ قَالَ لَوْ ثَبَتَ حَدِيثُ بِرْوَعَ بِنْتِ وَاشِقٍ لَكَانَتْ الْحُجَّةُ فِيمَا رُوِيَ عَنْ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ وَرُوِي عَنْ الشَّافِعِيِّ أَنَّهُ رَجَعَ بِمِصْرَ بَعْدُ عَنْ هَذَا الْقَوْلِ وَقَالَ بِحَدِيثِ بِرْوَعَ بِنْتِ وَاشِقٍ
Es wurde uns [Mahmud bin Ghailan], es wurde uns [Zaid bin Al Habhab], es wurde uns [Sufyan] von [Mansur] von [Ibrahim] von ['Alqamah] von Ibn Mas'ud berichtet, dass er nach einem Mann gefragt wurde, der eine Frau geheiratet hatte. Der Mann hatte die Morgengabe noch nicht festgelegt und hatte auch noch keinen Geschlechtsverkehr mit ihr gehabt, als er plötzlich starb. Ibn Mas'ud antwortete: „Die Frau hat das Recht, dieselbe Morgengabe wie die andere Ehefrau zu erhalten, ohne dass sie gekürzt oder erhöht wird. Sie muss die Wartezeit (Idda) einhalten und erhält das Erbe.“ Dann stand [Ma'qil bin Sinan Al Asyja'i] auf und sagte: „Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) hat eine Rechtsentscheidung bezüglich Barwa' bint Wasyiq, einer von uns, getroffen, wie du entschieden hast.“ Ibn Mas'ud war erfreut. Abu Isa: „Der Hadith wurde von Al-Jarrh überliefert.“ „Hat uns [Al-Hasan ibn Ali al-Khallal], hat uns [Yazid ibn Harun] und [Abdurrazaq] berichtet, dass sie beide von [Sufyan] von [Mansur] überliefert wurden, wie der obige Hadith.“ Abu Isa sagte: „Der Hadith von Ibn Mas'ud ist ein authentischer Hasan-Hadith. Er wurde von Ibn Mas'ud auf mehreren Wegen überliefert und wird von einigen Gelehrten unter den Gefährten des Propheten (Friede sei mit ihm) und anderen praktiziert. Darunter: Ats Tsauri, Ahmad und Ishaq. Einige Gelehrte unter den Gefährten des Propheten (Friede sei mit ihm) sind: Ali ibn Abu Talib, Zaid ibn Thabit, Ibn Abbas und Ibn Umar, die die Meinung vertreten: Wenn ein Mann eine Frau heiratet, aber stirbt, bevor er mit ihr Geschlechtsverkehr hatte und ihre Mitgift festlegte, erbt die Frau, erhält aber keine Mitgift. Er ist verpflichtet, eine Wartezeit (Idda) einzuhalten. Dies ist die Ansicht von Schafi'i. Er sagte: „Wenn der Hadith von Barwa' bint Wasyiq authentisch ist, dann ist der Beweis dafür der Hadith des Propheten (Friede und Segen Allahs seien auf ihm).“ Es wird von Schafi'i überliefert, dass er diese Ansicht in Ägypten widerrief und dann mit dem Hadith von Barwa' bint Wasyiq argumentierte.