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Islam Al-Haq: Koran und Hadith
(Der Wahre Islam)
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Imam Abu Dawud (الامام ابو داود) - 4590 Hadith

Die Fähigkeit eines Vormunds, das Eigentum eines Waisenkindes gut zu verzehren

Imam Abu Dawud : 3061

حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ كَثِيرٍ أَخْبَرَنَا سُفْيَانُ عَنْ مَنْصُورٍ عَنْ إِبْرَاهِيمَ عَنْ عُمَارَةَ بْنِ عُمَيْرٍ عَنْ عَمَّتِهِ أَنَّهَا سَأَلَتْ عَائِشَةَ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهَافِي حِجْرِي يَتِيمٌ أَفَآكُلُ مِنْ مَالِهِ فَقَالَتْ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ إِنَّ مِنْ أَطْيَبِ مَا أَكَلَ الرَّجُلُ مِنْ كَسْبِهِ وَوَلَدُهُ مِنْ كَسْبِهِ

[Muhammad bin Kathir] berichtete uns [Sufyan] von [Mansur] von [Ibrahim] von ['Umarah bin 'Umair] von [seiner Tante], dass er einst [Aisha] (radiyallahu 'anha) fragte: „Ich betreue ein Waisenkind. Darf ich etwas von seinem Vermögen essen?“ Aisha antwortete: „Der Gesandte Allahs (sallallahu 'alaihi wasallam) sagte: ‚Das Beste, was ein Mensch isst, ist das, was aus seinen eigenen Bemühungen stammt, und Kinder sind das Ergebnis seiner Bemühungen.‘“

Die Fähigkeit eines Vormunds, das Eigentum eines Waisenkindes gut zu verzehren

Imam Abu Dawud : 3062

حَدَّثَنَا عُبَيْدُ اللَّهِ بْنُ عُمَرَ بْنِ مَيْسَرَةَ وَعُثْمَانُ بْنُ أَبِي شَيْبَةَ الْمَعْنَى قَالَا حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ جَعْفَرٍ عَنْ شُعْبَةَ عَنْ الْحَكَمِ عَنْ عُمَارَةَ بْنِ عُمَيْرٍ عَنْ أُمِّهِ عَنْ عَائِشَةَعَنْ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ أَنَّهُ قَالَ وَلَدُ الرَّجُلِ مِنْ كَسْبِهِ مِنْ أَطْيَبِ كَسْبِهِ فَكُلُوا مِنْ أَمْوَالِهِمْقَالَ أَبُو دَاوُد حَمَّادُ بْنُ أَبِي سُلَيْمَانَ زَادَ فِيهِ إِذَا احْتَجْتُمْ وَهُوَ مُنْكَرٌ

Nachdem uns ['Ubaidullah bin Umar bin Maisarah] und [Uthman bin Abu Syaibah] die Bedeutung mitgeteilt hatten, sagten sie: [Muhammad Ja'far] hat uns von [Syu'bah] von [Al Hakam] von ['Umarah bin 'Umair] von [seiner Mutter] von [Aisha] vom Propheten (Friede sei mit ihm) berichtet, dass dieser sagte: „Die Kinder eines Menschen sind das Ergebnis seiner Bemühungen und das beste Ergebnis seiner Bemühungen. So esst von ihrem Besitz!“ Abu Daud sagte: Hammad bin Abu Sulaiman fügte dem Hadith hinzu: „Wenn ihr es braucht.“ Und diese Worte sind verwerflich.

KINDER UND IHR EIGENTUM GEHÖREN IHREN ELTERN

Imam Abu Dawud : 3063

حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ الْمِنْهَالِ حَدَّثَنَا يَزِيدُ بْنُ زُرَيْعٍ حَدَّثَنَا حَبِيبٌ الْمُعَلِّمُ عَنْ عَمْرِو بْنِ شُعَيْبٍ عَنْ أَبِيهِ عَنْ جَدِّهِأَنَّ رَجُلًا أَتَى النَّبِيَّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنَّ لِي مَالًا وَوَلَدًا وَإِنَّ وَالِدِي يَحْتَاجُ مَالِي قَالَ أَنْتَ وَمَالُكَ لِوَالِدِكَ إِنَّ أَوْلَادَكُمْ مِنْ أَطْيَبِ كَسْبِكُمْ فَكُلُوا مِنْ كَسْبِ أَوْلَادِكُمْ

Muhammad bin Al Minhal berichtete uns, Yazid bin Zurai' berichtete uns, Habib Al Mu'allim von 'Amr bin Syu'aib von seinem Vater von seinem Großvater, dass ein Mann zum Propheten (Friede sei mit ihm) kam und sagte: „O Gesandter Allahs, ich habe Reichtum und Kinder, aber meine Eltern brauchen meinen Reichtum?“ Er sagte: „Du und dein Reichtum gehören deinen Eltern, wahrlich, deine Kinder gehören zu deinen besten Errungenschaften. So iss von dem, was deine Kinder erarbeitet haben.“

Die Rechte des Eigentümers an seinen Waren gegenüber anderen Personen

Imam Abu Dawud : 3064

حَدَّثَنَا عَمْرُو بْنُ عَوْنٍ حَدَّثَنَا هُشَيْمٌ عَنْ مُوسَى بْنِ السَّائِبِ عَنْ قَتَادَةَ عَنْ الْحَسَنِ عَنْ سَمُرَةَ بْنِ جُنْدُبٍ قَالَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ مَنْ وَجَدَ عَيْنَ مَالِهِ عِنْدَ رَجُلٍ فَهُوَ أَحَقُّ بِهِ وَيَتَّبِعُ الْبَيِّعُ مَنْ بَاعَهُ

Hat uns ['Amru bin 'Aun] hat uns [Husyaim] von [Musa bin As Saib] von [Qatadah] von [Al Hasan] von [Samurah bin Jundub] erzählt, er sagte: "Der Gesandte Allahs sallallaahu 'alaihi wasallam sagte: "Wer etwas von jemandem erhält, hat mehr Rechte daran, und derjenige, der es kauft, verklagt denjenigen, der es ihm verkauft hat."

Die Erlaubnis einer Frau, das Eigentum ihres Mannes zu nutzen, um

Imam Abu Dawud : 3065

حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ يُونُسَ حَدَّثَنَا زُهَيْرٌ حَدَّثَنَا هِشَامُ بْنُ عُرْوَةَ عَنْ عُرْوَةَ عَنْ عَائِشَةَأَنَّ هِنْدًا أُمَّ مُعَاوِيَةَ جَاءَتْ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَقَالَتْ إِنَّ أَبَا سُفْيَانَ رَجُلٌ شَحِيحٌ وَإِنَّهُ لَا يُعْطِينِي مَا يَكْفِينِي وَبَنِيَّ فَهَلْ عَلَيَّ جُنَاحٌ أَنْ آخُذَ مِنْ مَالِهِ شَيْئًا قَالَ خُذِي مَا يَكْفِيكِ وَبَنِيكِ بِالْمَعْرُوفِ

Ahmad bin Yunus hat uns berichtet, dass Zuhair uns berichtet hat, dass Hisyam bin 'Urwah uns berichtet hat, dass Urwah uns berichtet hat, dass Hindun, die Mutter von Mu'awiyah, zu Rasulullah (Friede sei mit ihm) kam und sagte: „Abu Sufyan ist ein geiziger Mensch, er hat mir nicht genug für mich und mein Kind gegeben. Würde ich sündigen, wenn ich etwas von seinem Vermögen nähme?“ Er sagte: „Nimm, was für dich und dein Kind ausreichend ist.“

Die Erlaubnis einer Frau, das Eigentum ihres Mannes zu nutzen, um

Imam Abu Dawud : 3066

حَدَّثَنَا خُشَيْشُ بْنُ أَصْرَمَ حَدَّثَنَا عَبْدُ الرَّزَّاقِ حَدَّثَنَا مَعْمَرٌ عَنْ الزُّهْرِيِّ عَنْ عُرْوَةَ عَنْ عَائِشَةَ قَالَتْجَاءَتْ هِنْدٌ إِلَى النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَقَالَتْ يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنَّ أَبَا سُفْيَانَ رَجُلٌ مُمْسِكٌ فَهَلْ عَلَيَّ مِنْ حَرَجٍ أَنْ أُنْفِقَ عَلَى عِيَالِهِ مِنْ مَالِهِ بِغَيْرِ إِذْنِهِ فَقَالَ النَّبِيُّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ لَا حَرَجَ عَلَيْكِ أَنْ تُنْفِقِي بِالْمَعْرُوفِ

[Khusyaisy bin Ashram] hat uns berichtet, [Abdurrazzaq] hat uns berichtet, [Ma'mar] von [Az Zuhri] von ['Urwah] und [Aisyah] sagte: „Hindun kam zum Propheten (Friede sei mit ihm) und fragte: ‚O Gesandter Allahs, Abu Sufyan ist bekannt dafür, Geschenke zurückzuhalten. Ist es eine Sünde, wenn ich meine Familie ohne seine Erlaubnis mit seinem Vermögen unterstütze?‘ Da sagte der Prophet (Friede sei mit ihm): ‚Du bist nicht schuldig, wenn du auf gute Weise für den Lebensunterhalt sorgst.‘“

Empfehlungen zur Erfüllung von Vertrauensverpflichtungen und Verbote des Verrats

Imam Abu Dawud : 3067

حَدَّثَنَا أَبُو كَامِلٍ أَنَّ يَزِيدَ بْنَ زُرَيْعٍ حَدَّثَهُمْ حَدَّثَنَا حُمَيْدٌ يَعْنِي الطَّوِيلَ عَنْ يُوسُفَ بْنِ مَاهَكَ الْمَكِّيِّ قَالَ كُنْتُ أَكْتُبُ لِفُلَانٍ نَفَقَةَ أَيْتَامٍ كَانَ وَلِيَّهُمْ فَغَالَطُوهُ بِأَلْفِ دِرْهَمٍ فَأَدَّاهَا إِلَيْهِمْ فَأَدْرَكْتُ لَهُمْ مِنْ مَالِهِمْ مِثْلَيْهَا قَالَ قُلْتُ أَقْبِضُ الْأَلْفَ الَّذِي ذَهَبُوا بِهِ مِنْكَ قَالَ لَا حَدَّثَنِي أَبِيأَنَّهُ سَمِعَ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ يَقُولُ أَدِّ الْأَمَانَةَ إِلَى مَنْ ائْتَمَنَكَ وَلَا تَخُنْ مَنْ خَانَكَ

Abu Kamil berichtete uns, dass Yazid ibn Zurai' es ihnen und Humaid al-Thawil von Yusuf ibn Mahik al-Makki erzählt habe: „Ich habe einst für jemanden die Unterhaltszahlungen für die von ihm betreuten Waisen registriert. Dann betrog ihn das Pflegekind um tausend Dirham. Daraufhin gab ihm jemand das Geld den Waisen. Später stellte ich fest, dass die Waisen doppelt so viel besaßen.“ Yusuf fuhr fort: „Ich werde die tausend Dirham, die sie dir gestohlen haben, zurücknehmen.“ Fulan sagte: „Nein! Mein Vater erzählte mir, er habe den Propheten (Friede sei mit ihm) sagen hören: ‚Erfüllt euer Vertrauen denen, die euch vertrauen, und verratet nicht diejenigen, die euch verraten!‘“

Empfehlungen zur Erfüllung von Vertrauensverpflichtungen und Verbote des Verrats

Imam Abu Dawud : 3068

حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ الْعَلَاءِ وَأَحْمَدُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ قَالَا حَدَّثَنَا طَلْقُ بْنُ غَنَّامٍ عَنْ شَرِيكٍ قَالَ ابْنُ الْعَلَاءِ وَقَيْسٌ عَنْ أَبِي حُصَيْنٍ عَنْ أَبِي صَالِحٍ عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ قَالَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ أَدِّ الْأَمَانَةَ إِلَى مَنْ ائْتَمَنَكَ وَلَا تَخُنْ مَنْ خَانَكَ

Uns wurde berichtet, dass [Muhammad bin Al 'Ala] und [Ahmad bin Ibrahim] sagten; [Thalq bin Ghannam] berichtete von [Sharik], [Ibn Al 'Ala] und [Qais] sagte von [Abu Hushain], von [Abu Salih], von [Abu Hurairah], er sagte: "Der Gesandte Allahs (Friede und Segen Allahs seien auf ihm) sagte: "Erfülle dein Vertrauen in diejenigen, die dir vertrauen, und verrate nicht diejenigen, die dich verraten!"

Geben Sie ein Geschenk mit einem besseren zurück

Imam Abu Dawud : 3069

حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ بَحْرٍ وَعَبْدُ الرَّحِيمِ بْنُ مُطَرِّفٍ الرُّؤَاسِيُّ قَالَا حَدَّثَنَا عِيسَى وَهُوَ ابْنُ يُونُسَ بْنِ أَبِي إِسْحَقَ السَّبِيعِيُّ عَنْ هِشَامِ بْنِ عُرْوَةَ عَنْ أَبِيهِ عَنْ عَائِشَةَ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهَاأَنَّ النَّبِيَّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ كَانَ يَقْبَلُ الْهَدِيَّةَ وَيُثِيبُ عَلَيْهَا

Uns wurde berichtet, dass [Ali bin Bahr] und [Abdurrahim bin Mutharrif Ar Ruasai] sagten; sie sagten: [Isa bin Yunus bin Abu Ishaq As Sabi'i] von [Hisyam bin 'Urwah] von [seinem Vater] von [Aisyah] radiallahu 'anha, dass der Prophet sallallaahu 'alaihi wasallam Geschenke annahm und diejenigen, die Geschenke gaben, besser belohnte.“

Geschenke vom Propheten von Muhajir, Anshar, Daus und Tsaqif erhalten

Imam Abu Dawud : 3070

حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَمْرٍو الرَّازِيُّ حَدَّثَنَا سَلَمَةُ يَعْنِي ابْنَ الْفَضْلِ حَدَّثَنِي مُحَمَّدُ بْنُ إِسْحَقَ عَنْ سَعِيدِ بْنِ أَبِي سَعِيدٍ الْمَقْبُرِيِّ عَنْ أَبِيهِ عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ قَالَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ وَايْمُ اللَّهِ لَا أَقْبَلُ بَعْدَ يَوْمِي هَذَا مِنْ أَحَدٍ هَدِيَّةً إِلَّا أَنْ يَكُونَ مُهَاجِرًا قُرَشِيًّا أَوْ أَنْصَارِيًّا أَوْ دَوْسِيًّا أَوْ ثَقَفِيًّا

[Muhammad bin 'Urwah Ar Razi] hat uns erzählt, [Salamah bin Al Fadl] hat mir erzählt, [Muhammad bin Ishaq] von [Sa'id bin Abu Sa'id Al Maqburi] von [seinem Vater] von [Abu Hurairah], er sagte: "Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: "Bei Allah, ich werde nach heute von niemandem mehr ein Geschenk annehmen, es sei denn, er ist ein Muhajir von den Quraisch, den Ansar, den Daus oder den Tsaqif."

Verbot der Rückgabe von Geschenken

Imam Abu Dawud : 3071

حَدَّثَنَا مُسْلِمُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ حَدَّثَنَا أَبَانُ وَهَمَّامٌ وَشُعْبَةُ قَالُوا حَدَّثَنَا قَتَادَةُ عَنْ سَعِيدِ بْنِ الْمُسَيِّبِ عَنْ ابْنِ عَبَّاسٍعَنْ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ الْعَائِدُ فِي هِبَتِهِ كَالْعَائِدِ فِي قَيْئِهِقَالَ هَمَّامٌ وَقَالَ قَتَادَةُ وَلَا نَعْلَمُ الْقَيْءَ إِلَّا حَرَامًا

Muslim bin Ibrahim berichtete uns, dass Aban, Hammam und Syu'bah sagten: „Wer etwas zurückverlangt, was er gegeben hat, ist wie jemand, der sein Erbrochenes wieder herunterschluckt.“ Hammam sagte: „Wir wissen nur, dass Erbrechen haram ist.“

Das Gesetz der Menschen, die Geschenke machen und sie dann zurückfordern

Imam Abu Dawud : 3072

حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ حَدَّثَنَا يَزِيدُ يَعْنِي ابْنَ زُرَيْعٍ حَدَّثَنَا حُسَيْنٌ الْمُعَلِّمُ عَنْ عَمْرِو بْنِ شُعَيْبٍ عَنْ طَاوُسٍ عَنْ ابْنِ عُمَرَ وَابْنِ عَبَّاسٍعَنْ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ لَا يَحِلُّ لِرَجُلٍ أَنْ يُعْطِيَ عَطِيَّةً أَوْ يَهَبَ هِبَةً فَيَرْجِعَ فِيهَا إِلَّا الْوَالِدَ فِيمَا يُعْطِي وَلَدَهُ وَمَثَلُ الَّذِي يُعْطِي الْعَطِيَّةَ ثُمَّ يَرْجِعُ فِيهَا كَمَثَلِ الْكَلْبِ يَأْكُلُ فَإِذَا شَبِعَ قَاءَ ثُمَّ عَادَ فِي قَيْئِهِ

Musaddad berichtete uns, Yazid bin Zurai' berichtete uns, Husain Al Mu'allim berichtete uns von 'Amru bin Syu'aib von Thawus von Ibn Umar und Ibn Abbas vom Propheten (Friede sei mit ihm): „Es ist einem Mann nicht erlaubt, ein Geschenk zu geben und es dann wieder an sich zu nehmen, es sei denn, die Eltern nehmen das Geschenk für ihr Kind zurück. Jemand, der ein Geschenk gibt und es dann wieder an sich nimmt, ist wie ein Hund, der frisst, sich dann erbricht und das Erbrochene wieder herunterschluckt.“

Das Beispiel einer Person, die um ein Geschenk bittet, ist wie ein Hund, der sein Erbrochenes verschluckt.

Imam Abu Dawud : 3073

حَدَّثَنَا سُلَيْمَانُ بْنُ دَاوُدَ الْمَهْرِيُّ أَخْبَرَنَا ابْنُ وَهْبٍ أَخْبَرَنِي أُسَامَةُ بْنُ زَيْدٍ أَنَّ عَمْرَو بْنَ شُعَيْبٍ حَدَّثَهُ عَنْ أَبِيهِ عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَمْرٍوعَنْ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ مَثَلُ الَّذِي يَسْتَرِدُّ مَا وَهَبَ كَمَثَلِ الْكَلْبِ يَقِيءُ فَيَأْكُلُ قَيْئَهُ فَإِذَا اسْتَرَدَّ الْوَاهِبُ فَلْيُوَقَّفْ فَلْيُعَرَّفْ بِمَا اسْتَرَدَّ ثُمَّ لِيُدْفَعْ إِلَيْهِ مَا وَهَبَ

Sulaiman bin Daud Al Mahri berichtete uns, dass Ibnu Wahb mir [Usamah bin Zaid] berichtete, dass Amru bin Syu'aib ihm von seinem Vater, von Abdullah bin Amru, vom Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) berichtete: „Jemand, der etwas zurückverlangt, was er gegeben hat, ist wie ein Hund, der sich erbricht und dann wieder frisst. Wenn der Geber seine Gabe zurückverlangt, sollte diese gespendet und bekanntgegeben werden, was er zurückverlangt hat. Erst dann sollte ihm das, was er gegeben hat, zurückgegeben werden.“

DIE TÜR VON RIBA: BELOHNUNG ERHALTEN, WENN MAN ETWAS FÜR ANDERE BITTET

Imam Abu Dawud : 3074

حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ عَمْرِو بْنِ السَّرْحِ حَدَّثَنَا ابْنُ وَهْبٍ عَنْ عُمَرَ بْنِ مَالِكٍ عَنْ عُبَيْدِ اللَّهِ بْنِ أَبِي جَعْفَرٍ عَنْ خَالِدِ بْنِ أَبِي عِمْرَانَ عَنْ الْقَاسِمِ عَنْ أَبِي أُمَامَةَعَنْ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ مَنْ شَفَعَ لِأَخِيهِ بِشَفَاعَةٍ فَأَهْدَى لَهُ هَدِيَّةً عَلَيْهَا فَقَبِلَهَا فَقَدْ أَتَى بَابًا عَظِيمًا مِنْ أَبْوَابِ الرِّبَا

Ahmad bin 'Amru bin As Sarh hat uns von Ibnu Wahb von Umar bin Malik von Ubaidullah bin Abu Ja'far von Khalid bin Abu Imran von Al Qasim von Abu Umamah vom Propheten (Friede sei mit ihm) berichtet, dass er sagte: "Wer für seinen Bruder eine Bitte äußert, woraufhin dieser ihm aufgrund dieser Bitte ein Geschenk gibt und er es annimmt, der ist wahrlich zu einem der großen Tore unter den Toren des Wuchers gelangt."

Verpflichtung zur fairen Versorgung von Kindern

Imam Abu Dawud : 3075

حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ حَنْبَلٍ حَدَّثَنَا هُشَيْمٌ أَخْبَرَنَا سَيَّارٌ وَأَخْبَرَنَا مُغِيرَةُ وَأَخْبَرَنَا دَاوُدُ عَنْ الشَّعْبِيِّ وَأَخْبَرَنَا مُجَالِدٌ وَإِسْمَعِيلُ بْنُ سَالِمٍ عَنْ الشَّعْبِيِّ عَنْ النُّعْمَانِ بْنِ بَشِيرٍ قَالَأَنْحَلَنِي أَبِي نُحْلًا قَالَ إِسْمَعِيلُ بْنُ سَالِمٍ مِنْ بَيْنِ الْقَوْمِ نِحْلَةً غُلَامًا لَهُ قَالَ فَقَالَتْ لَهُ أُمِّي عَمْرَةُ بِنْتُ رَوَاحَةَ ائْتِ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَأَشْهِدْهُ فَأَتَى النَّبِيَّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَأَشْهَدَهُ فَذَكَرَ ذَلِكَ لَهُ فَقَالَ لَهُ إِنِّي نَحَلْتُ ابْنِي النُّعْمَانَ نُحْلًا وَإِنَّ عَمْرَةَ سَأَلَتْنِي أَنْ أُشْهِدَكَ عَلَى ذَلِكَ قَالَ فَقَالَ أَلَكَ وَلَدٌ سِوَاهُ قَالَ قُلْتُ نَعَمْ قَالَ فَكُلَّهُمْ أَعْطَيْتَ مِثْلَ مَا أَعْطَيْتَ النُّعْمَانَ قَالَ لَا قَالَ فَقَالَ بَعْضُ هَؤُلَاءِ الْمُحَدِّثِينَ هَذَا جَوْرٌ وَقَالَ بَعْضُهُمْ هَذَا تَلْجِئَةٌ فَأَشْهِدْ عَلَى هَذَا غَيْرِي قَالَ مُغِيرَةُ فِي حَدِيثِهِ أَلَيْسَ يَسُرُّكَ أَنْ يَكُونُوا لَكَ فِي الْبِرِّ وَاللُّطْفِ سَوَاءٌ قَالَ نَعَمْ قَالَ فَأَشْهِدْ عَلَى هَذَا غَيْرِي وَذَكَرَ مُجَالِدٌ فِي حَدِيثِهِ إِنَّ لَهُمْ عَلَيْكَ مِنْ الْحَقِّ أَنْ تَعْدِلَ بَيْنَهُمْ كَمَا أَنَّ لَكَ عَلَيْهِمْ مِنْ الْحَقِّ أَنْ يَبَرُّوكَ قَالَ أَبُو دَاوُد فِي حَدِيثِ الزُّهْرِيِّ قَالَ بَعْضُهُمْ أَكُلَّ بَنِيكَ وَقَالَ بَعْضُهُمْ وَلَدِكَ وَقَالَ ابْنُ أَبِي خَالِدٍ عَنْ الشَّعْبِيِّ فِيهِ أَلَكَ بَنُونَ سِوَاهُ وَقَالَ أَبُو الضُّحَى عَنْ النُّعْمَانِ بْنِ بَشِيرٍ أَلَكَ وَلَدٌ غَيْرُهُ

Ahmad ibn Hanbal berichtete uns, Husyaim berichtete uns, Sayyar berichtete uns, Mughirah berichtete uns, Daud berichtete uns von Asch-Scha'bi berichtete uns von Mudschalid und Isma'il ibn Salim berichtete uns von Asch-Scha'bi berichtete uns von An-Nu'man ibn Basyir. Er sagte: „Mein Vater gab mir ein Geschenk“, sagte Isma'il ibn Salim, „unter den Leuten in Form eines Sklaven, der ihm gehörte.“ Nu'man sagte: „Dann sagte meine Mutter, Umra ibn Rawahah, zu ihm: ‚Geh zum Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) und bitte ihn um ein Zeugnis.‘“ Basyir kam daraufhin zum Propheten (Friede sei mit ihm) und bat ihn um sein Zeugnis. Dann erzählte er ihm davon und sagte: „Ich habe meinem Sohn An-Nu'man tatsächlich ein Geschenk gemacht.“ Und 'Amrah bat mich, dich um deine Aussage in dieser Angelegenheit zu bitten? An Nu'man fuhr fort: „Dann fragte er: ‚Hast du noch andere Kinder?‘ Er antwortete: ‚Ja.‘ Er fragte: ‚Hast du alles so weitergegeben, wie Nu'man es getan hat?‘ Er antwortete: ‚Nein.‘ Einige der Überlieferer sagten: ‚Das ist ein Akt der Grausamkeit!‘, während andere sagten: ‚Das war Nötigung. Bitte jemand anderen als mich, darüber zu bezeugen!‘ [Mughirah] erwähnte in seinem Hadith: ‚Wünschst du dir nicht, dass sie dir gegenüber in ihrer Güte und ihrem Mitgefühl gleich wären?‘ Er antwortete: ‚Ja.‘ Er fügte hinzu: ‚Dann bezeuge dies auch bei anderen.‘ [Mujalid] erwähnte: ‚Sie haben das Recht, gerecht untereinander zu sein, so wie du das Recht hast, dass sie dir ergeben sind.‘“ Abu Daud sagte im Hadith von Az-Zuhri: „Einige Gelehrte fragten: ‚Gilt es für alle deine Söhne?‘ Andere Hadith-Gelehrte fragten: ‚Gilt es für alle deine Söhne?‘ [Ibn Abu Khalid] zitierte von [Ash Sya'bi] bezüglich des Hadith: ‚Hast du außer ihm noch andere Söhne?‘ [Abu Adl Dluha] zitierte von [An Nu'man bin Bashir]: ‚Hast du außer ihm noch andere Söhne?‘“

Empfehlungen für faires Geben an Kinder

Imam Abu Dawud : 3076

حَدَّثَنَا عُثْمَانُ بْنُ أَبِي شَيْبَةَ حَدَّثَنَا جَرِيرٌ عَنْ هِشَامِ بْنِ عُرْوَةَ عَنْ أَبِيهِ حَدَّثَنِي النُّعْمَانُ بْنُ بَشِيرٍ قَالَأَعْطَاهُ أَبُوهُ غُلَامًا فَقَالَ لَهُ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ مَا هَذَا الْغُلَامُ قَالَ غُلَامِي أَعْطَانِيهِ أَبِي قَالَ فَكُلَّ إِخْوَتِكَ أَعْطَى كَمَا أَعْطَاكَ قَالَ لَا قَالَ فَارْدُدْهُ

Uthman bin Abu Syaibah berichtete uns, Jarir berichtete uns von Hisyam bin 'Urwah, der mir von seinem Vater berichtete, dass An Nu'man bin Basyir sagte: „Sein Vater hatte ihm einen Sklaven geschenkt. Daraufhin fragte ihn der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm): ‚Wer ist dieser Sklave?‘ Er antwortete: ‚Mein Sklave. Mein Vater hat ihn mir gegeben.‘ Der Gesandte Allahs fragte: ‚Hat er ihn auch all deinen Brüdern gegeben, so wie er ihn dir gegeben hat?‘ Nu'man antwortete: ‚Nein.‘ Er sagte: ‚Gib ihn ihm zurück!‘“

Empfehlungen für faires Geben an Kinder

Imam Abu Dawud : 3077

حَدَّثَنَا سُلَيْمَانُ بْنُ حَرْبٍ حَدَّثَنَا حَمَّادٌ عَنْ حَاجِبِ بْنِ الْمُفَضَّلِ بْنِ الْمُهَلَّبِ عَنْ أَبِيهِ قَالَ سَمِعْتُ النُّعْمَانَ بْنَ بَشِيرٍ يَقُولُقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ اعْدِلُوا بَيْنَ أَوْلَادِكُمْ اعْدِلُوا بَيْنَ أَبْنَائِكُمْ

[Sulaiman bin Harb] hat uns erzählt, dass [Hammad] von [Hajib bin Al Mufadldlal bin Al Muhallab] von [seinem Vater] erzählt hat: "Ich hörte [An Nu'man bin Basyir] sagen: "Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: "Seid gerecht zu euren Kindern, seid gerecht zu euren Kindern."

Verbot, einigen Kindern Geschenke zu machen, ohne sie auch den anderen zu geben

Imam Abu Dawud : 3078

حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ رَافِعٍ حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ آدَمَ حَدَّثَنَا زُهَيْرٌ عَنْ أَبِي الزُّبَيْرِ عَنْ جَابِرٍ قَالَقَالَتْ امْرَأَةُ بَشِيرٍ انْحَلْ ابْنِي غُلَامَكَ وَأَشْهِدْ لِي رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَأَتَى رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَقَالَ إِنَّ ابْنَةَ فُلَانٍ سَأَلَتْنِي أَنْ أَنْحَلَ ابْنَهَا غُلَامًا وَقَالَتْ لِي أَشْهِدْ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَقَالَ لَهُ إِخْوَةٌ فَقَالَ نَعَمْ قَالَ فَكُلَّهُمْ أَعْطَيْتَ مِثْلَ مَا أَعْطَيْتَهُ قَالَ لَا قَالَ فَلَيْسَ يَصْلُحُ هَذَا وَإِنِّي لَا أَشْهَدُ إِلَّا عَلَى حَقٍّ

Muhammad bin Rafi' berichtete uns, Yahya bin Adam berichtete uns, Zuhair berichtete uns von Abu Az Zubair berichtete uns von Jabir: „Baschirs Frau sagte: ‚Gib meinem Sohn einen Diener von deinem Sklaven und bitte den Gesandten Allahs (Friede und Segen Allahs seien auf ihm) um ein Zeugnis!‘“ Fulans Tochter bat mich, ihrem Sohn einen Sklaven zu geben, und sagte zu mir: ‚Bitte den Gesandten Allahs (Friede und Segen Allahs seien auf ihm) um ein Zeugnis!‘ Dann fragte er: ‚Hat er Brüder?‘ Basyir antwortete: ‚Ja.‘ Er fragte weiter: ‚Hast du ihnen allen so viel gegeben wie ihm?‘ Basyir antwortete: ‚Nein.‘ Er sagte auch: ‚Das ist nicht gut. Ich werde nur über etwas Wahres Zeugnis ablegen.‘“

Eine Frau sollte das Eigentum ihres Mannes nicht ohne Erlaubnis ausgeben

Imam Abu Dawud : 3079

حَدَّثَنَا مُوسَى بْنُ إِسْمَعِيلَ حَدَّثَنَا حَمَّادٌ عَنْ دَاوُدَ بْنِ أَبِي هِنْدٍ وَحَبِيبٍ الْمُعَلِّمِ عَنْ عَمْرِو بْنِ شُعَيْبٍ عَنْ أَبِيهِ عَنْ جَدِّهِأَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ لَا يَجُوزُ لِامْرَأَةٍ أَمْرٌ فِي مَالِهَا إِذَا مَلَكَ زَوْجُهَا عِصْمَتَهَا

[Musa bin Isma'il] hat uns [Hammad] von [Daud bin Abu Hind] und [Habib Al Mu'allim] von ['Amru bin Syu'aib] von [seinem Vater] von [seinem Großvater] überliefert, dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: "Eine Frau sollte ihr Vermögen nicht ausgeben, wenn ihr Mann sie geheiratet hat."

Verbot für Frauen, Geschenke ohne die Erlaubnis ihres Mannes zu geben

Imam Abu Dawud : 3080

حَدَّثَنَا أَبُو كَامِلٍ حَدَّثَنَا خَالِدٌ يَعْنِي ابْنَ الْحَارِثِ حَدَّثَنَا حُسَيْنٌ عَنْ عَمْرِو بْنِ شُعَيْبٍ أَنَّ أَبَاهُ أَخْبَرَهُ عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَمْرٍوأَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ لَا يَجُوزُ لِامْرَأَةٍ عَطِيَّةٌ إِلَّا بِإِذْنِ زَوْجِهَا

Abu Kamil berichtete uns, Khalid bin Al Harith berichtete uns, Husain berichtete von Amr bin Syu'aib, dass sein Vater von Abdullah bin Amr berichtete, dass der Gesandte Allahs (Friede und Segen Allahs seien auf ihm) sagte: „Es ist einer Frau nicht erlaubt, ein Geschenk zu machen, außer mit der Erlaubnis ihres Ehemannes.“