Imam Ahmad : 8266
حَدَّثَنَا سُرَيْجٌ يَعْنِي ابْنَ النُّعْمَانِ وَحَدَّثَنَا أَبُو مَعْشَرٍ عَنْ أَبِي وَهْبٍ مَوْلَى أَبِي هُرَيْرَةَ عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ قَالَ حُرِّمَتْ الْخَمْرُ ثَلَاثَ مَرَّاتٍ قَدِمَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ الْمَدِينَةَ وَهُمْ يَشْرَبُونَ الْخَمْرَ وَيَأْكُلُونَ الْمَيْسِرَ فَسَأَلُوا رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ عَنْهُمَا فَأَنْزَلَ اللَّهُ عَلَى نَبِيِّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ { يَسْأَلُونَكَ عَنْ الْخَمْرِ وَالْمَيْسِرِ قُلْ فِيهِمَا إِثْمٌ كَبِيرٌ وَمَنَافِعُ لِلنَّاسِ وَإِثْمُهُمَا أَكْبَرُ مِنْ نَفْعِهِمَا } إِلَى آخِرِ الْآيَةِ فَقَالَ النَّاسُ مَا حَرَّمَ عَلَيْنَا إِنَّمَا قَالَ { فِيهِمَا إِثْمٌ كَبِيرٌ } وَكَانُوا يَشْرَبُونَ الْخَمْرَ حَتَّى إِذَا كَانَ يَوْمٌ مِنْ الْأَيَّامِ صَلَّى رَجُلٌ مِنْ الْمُهَاجِرِينَ أَمَّ أَصْحَابَهُ فِي الْمَغْرِبِ خَلَطَ فِي قِرَاءَتِهِ فَأَنْزَلَ اللَّهُ فِيهَا آيَةً أَغْلَظَ مِنْهَا { يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا لَا تَقْرَبُوا الصَّلَاةَ وَأَنْتُمْ سُكَارَى حَتَّى تَعْلَمُوا مَا تَقُولُونَ } وَكَانَ النَّاسُ يَشْرَبُونَ حَتَّى يَأْتِيَ أَحَدُهُمْ الصَّلَاةَ وَهُوَ مُفِيقٌ ثُمَّ أُنْزِلَتْ آيَةٌ أَغْلَظُ مِنْ ذَلِكَ { يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا إِنَّمَا الْخَمْرُ وَالْمَيْسِرُ وَالْأَنْصَابُ وَالْأَزْلَامُ رِجْسٌ مِنْ عَمَلِ الشَّيْطَانِ فَاجْتَنِبُوهُ لَعَلَّكُمْ تُفْلِحُونَ } فَقَالُوا انْتَهَيْنَا رَبَّنَا فَقَالَ النَّاسُ يَا رَسُولَ اللَّهِ نَاسٌ قُتِلُوا فِي سَبِيلِ اللَّهِ أَوْ مَاتُوا عَلَى فُرُشِهِمْ كَانُوا يَشْرَبُونَ الْخَمْرَ وَيَأْكُلُونَ الْمَيْسِرَ وَقَدْ جَعَلَهُ اللَّهُ رِجْسًا وَمِنْ عَمَلِ الشَّيْطَانِ فَأَنْزَلَ اللَّهُ { لَيْسَ عَلَى الَّذِينَ آمَنُوا وَعَمِلُوا الصَّالِحَاتِ جُنَاحٌ فِيمَا طَعِمُوا إِذَا مَا اتَّقَوْا وَآمَنُوا } إِلَى آخِرِ الْآيَةِ فَقَالَ النَّبِيُّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ لَوْ حُرِّمَتْ عَلَيْهِمْ لَتَرَكُوهَا كَمَا تَرَكْتُمْ
Uns wurde von Suraij – nämlich Ibn An Nu'man – berichtet, und nachdem er uns von Abu Ma'syar von Abu Wahb Abu Hurairahs Diener von Abu Hurairah berichtet hatte, sagte dieser: „Khamer wurde dreimal verboten. Als der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) nach Medina kam, tranken die Menschen noch Khamr und aßen die Gewinne aus dem Glücksspiel. Da fragten sie den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) nach diesen beiden Dingen. Daraufhin offenbarte Allah seinem Propheten (Friede sei mit ihm) einen Vers: ‚Sie fragten dich nach Khamr und Glücksspiel. Sprich: „In beidem liegt eine große Sünde und ein gewisser Nutzen für die Menschen, doch die Sünde in beidem ist größer als der Nutzen.“‘ Dann sagten die Leute: Allah verbot es nicht, sondern sagte lediglich: „In beiden liegt eine große Sünde.“ Und sie tranken weiterhin Khamer, bis eines Tages einer der Muhajirin seine Gefährten im Abendgebet leitete und viele seiner Lesungen falsch waren. Daraufhin offenbarte Allah den Vers dazu: „O ihr Gläubigen, betet nicht im Rausch, damit ihr versteht, was ihr sagt.“ So tranken die Menschen weiterhin Khamer, bis die Zeit kam, in der sie wieder im Wachzustand beteten. Dann folgte ein noch eindringlicherer Vers: „O ihr Gläubigen, wahrlich, Weintrinken, Glücksspiel, Götzenopfer und das Loswerfen mit Pfeilen gehören zu den Taten des Teufels.“ „Haltet euch also von solchen Taten fern, damit ihr Glück erlangt.“ Dann sagten sie: „O unser Herr, wir hören auf.“ Dann sagten sie: „O Gesandter Allahs, es gibt Menschen, die im Dschihad gefallen sind, und es gibt auch solche, die in ihren Betten gestorben sind, und sie trinken immer noch Wein und essen den Gewinn aus dem Glücksspiel, obwohl Allah beides für unrein erklärt hat, einschließlich der Werke des Teufels.“ Fürchtet Allah und glaubt!“ bis zum Ende des Verses. Dann sagte der Gesandte Allahs (Friede und Segen Allahs seien auf ihm): „Wenn es ihnen verboten gewesen wäre, hätten sie es unterlassen, so wie du es unterlassen hast.“